Ernährungsmythen, Tipps und Ernährungsformen gibt es inzwischen wie Sand am Meer.
Zumindest eine Frage möchte ich dir heute beantworten: Zucker ja oder nein? Das scheint immer wieder eine sehr schwierige Frage zu sein, denn ich werde ganz oft gefragt, ob man Zucker eher komplett aus dem Lebensmittelrepertoire streichen sollte, oder eben doch kleine Mengen zu verkraften seien. Also, Zucker ja oder nein? Oder nur hin und wieder?

Und genau zu diesem Thema gebe ich wundervolle Kochkurse. In denen kläre ich nur all die Ernährungsmythen auf, sondern zeige gesunde und leckere Alternativen. Endlich einen Ausweg aus der Zuckersucht.

Am 16.03.2022 haben sich 6 mutige und neugierige Frauen zu meinem Kurs zusammengefunden. Nach einem kleinen Kennenlernen gab es erstmal ein bisschen Theorie. Was macht Zucker mit dem Körper? Welche Alternativen gibt es? Und was kann man ganz konkret im Alltag tun, um den unzähligen Verführungen zu widerstehen?

Anschließend haben wir in der Küche losgelegt.

Es gab:

  • Zuckerfreien Virgin Mojito
  • selbstgemachten Zitroneneistee
  • Zitronenkuchen
  • Apfelschnittchen und Häppchen mit Schokocreme
  • Pancakes
  • Kiba-Eiscreme
  • Müsliriegel
In geselliger Runde haben wir dann geschlemmt, geplaudert und auch viel gelacht. Viele Fragen konnte ich beantworten und auch Inspiration mit nach Hause geben. Alles Wissenswerte und alle Rezepte gab es in einer Mappe zusammengefasst, um es daheim gleich umsetzen zu können.

Ist Zucker ungesund?

  Die  Frage „Zucker ja oder nein“ kann zunächst  ganz einfach anhand der Inhaltstoffe und dessen Wirkung auf deinen Körper beantwortet werden. Zucker enthält nämlich:
  • ~100 % Glucose (= isolierte Kohlenhydrate)
  • 0% Ballaststoffe
  • 0% Vitamine
  • 0% Vitalstoffe
  • 0,2 mg Calcium und Magnesium (~0)
Im Zucker ist nichts, womit dein Körper arbeiten kann…  Die wenigen Mineralstoffe fallen kaum ins Gewicht. Im Gegenteil, denn Zucker gilt nicht zu Unrecht als Vitamin- und Mineralräuber. Den Zucker zu verarbeiten kostet deinem Körper nämlich jede Menge davon. Vor allem Magnesium, weswegen Zucker massiv zum Magnesiummangel beiträgt. Und auch die Kohlenhydrate liefern dem Organismus nur kurz ein bisschen Energie. Hier handelt es sich um isolierte Kohlenhydrate, die lediglich deinen Blutzuckerspiegel nach oben schnellen lassen und im Anschluss wieder Hunger und Appetit hervorrufen. Und was noch… ?
  • trägt zur Übersäuerung bei
  • fördert Übergewicht
  • kann Karies verursachen
  • stört deine Darmflora und damit dein Immunsystem
  • kann stark süchtig machen
  • kann zur innerer Unruhe, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen führen
  • Diabetesrisiko

Ist Fruchtzucker besser als Zucker?

Wenn es um die Frage „Zucker ja oder nein“ geht, werde ich ganz oft gefragt, was denn mit dem schönen Fruchtzucker sei. Wie verhält es sich denn da? Denn was aus der Natur kommt, kann doch nicht ungesund sein, oder doch? An dieser steIch möchte dir erklären warum das volle Obst so gesund ist.
Zum Beispiel 100 g frische Ananas:
  • 12,4 g Kohlenhydrate und neben reichlich Vitamin C und K liefert sie dir
  • Kalium
  • Mangan
  • Eisen
  • Kupfer
  • und Zink
Außerdem wirkt entwässernd und Unterstützt den Köper bei der Entgiftung. Im Optimalfall solltest du frische Ananas in der Küche verwenden und auf die gezuckerten Dosenvarianten verzichten. Generell gilt, dass frisches Obst all die Nährstoffe enthält, die dein Körper braucht, um den Zucker (Fruchtzucker) zu verarbeiten. Das hat die Natur wirklich sehr clever geregelt, wie ich finde. Aber man sollte nicht vergessen, dass auch reiner Fruchtzucker zu den isolierten Kohlenhydraten gehört und somit die gleichen Wirkungen hat wie die Glucose, wenn sie denn als Zuckerersatz verwendet werden soll.

Bist du zuckersüchtig?
Die Frage ist tatsächlich berechtigt, wenn du dich mit dem Thema Zucker beschäftigst. Und ja, es ist in der Tat möglich einer sog. Zuckersucht zu erliegen. Du bist nicht sicher, ob dein Zuckerkonsum bereits eine Sucht ist? Das kannst du ganz leicht selbst herausfinden. Hier bekommst du 4 Hinweise, woran du eine echte ZUCKERSUCHT erkennst:

Du verzehrst deine Süßigkeiten heimlich. Vielleicht versteckst du sogar das Verpackungspapier, um alle Spuren zu beseitigen.

Du legst dir Vorräte an und versteckst diese, um heimlich zu naschen oder um im „Notfall“ immer was im Haus zu haben.

Dein Zuckerkonsum ist einfach unverhältnismäßig hoch.

Du erleidest (mehr oder weniger) regelmäßig (Fr-)Essattacken.

Du hast deinen Zuckerkonsum nicht mehr unter Kontrolle.

Du erleidest immer wieder einen Rückfall, wenn du es doch mal eine gewisse Zeit ohne Zucker aushalten konntest.

Wie viele der Punkte treffen auf dich zu? Bist du womöglich zuckersüchtig?

Süßstoff Ja oder Nein?
Ganz oft werde ich gefragt, wie es denn mit Süßstoff als Zuckerersatz aussieht. Auch diese Frage kann ich dir beantworten. Süßstoff sollte in einer gesunden und zuckerfreien Ernährung gemieden werden. Einer der meist verwendeten Süßstoffe ist Aspartam.
Dabei handelt es sich um einen synthetischen Süßstoff, der als Lebensmittelzusatzstoff eingesetzt wird, E 951.

Dessen Nebenwirkungen sind nicht zu unterschätzen! Beim Abbau des Aspartams entstehen im Körper Abbauprodukte, die sehr schädlich sein können. So gelangen Methanol, Formaldehyd und Aspariginsäure in den Organismus, die hier Schaden anrichten können.
Durch die amerikanische Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (ED.A.3) bekannt gegebenen Nebenwirkungen von Aspartams sind:
Angstzustände, asthmatische Reaktionen, Schwindelanfälle, Zittern, Schwankungen des Blutzuckerspiegels, Müdigkeit und Schlafprobleme, Migräne, Haarausfall, Durchblutungsstörungen, Tinnitus, Augenprobleme oder Gewichtszunahme und viele mehr.
Die bei den Zersetzungsprozessen anfallende Aspariginsäure ist zudem ein Nervengift. Es hat die Fähigkeit die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und kann nun Nervenzellen schädigen, zerstören und Gedächtnisverlust, Epilepsie, Alzheimer, Multiple Sklerose, Parkinson und viele andere Probleme auslösen. Dennoch ist Aspartam als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

Damit sollte die Entscheidung nicht mehr so schwer fallen oder?


Aber Welche Alternative gibt es nun?
Mein Favorit ist nach wie vor Birkenzucker, auch bekannt als Xucker. Er schmeckt sehr süß und ist dabei ohne Nebengeschmack. Anders als bei Stevia, welches eine sehr fruchtige Süße mit sich bringt. Birkenzucker enthält Kalorien, da sie aber nicht verstoffwechselt werden. Häufig liest man, er hätte keine Kalorien, aber das stimmt so nicht ganz. Sie landen lediglich nicht auf den Hüften. Birkenzucker ist basisch und trägt somit einer Übersäuerung entgegen. Er lässt deinen Blutzuckerpsiegel nicht ansteigen, was wiederum deinen Insulinspiegel niedrig hält. Und das hilft dir beim Abbau von Fettgewebe.
Den Birkenzucker bekommt man inzwischen in jeden Discounter. Und auch wenn dieser Zucker etwas teurer ist, ist er das Geld wert, denn er trägt maßgeblich zu einer gesunden und zuckerfreien Ernährungsweise bei.

Wie du siehst ist eine zuckerfreie Ernährung gar nicht so schwierig. Mit ein bisschen Wissen und kleinen Tricks hast du deine Sucht im Handumdrehen geregelt.

Du möchtest noch ein paar tolle Rezepte, die dich zuckerfrei durch deinen Tag bringen? Dann schau mal in meine neue Rezeptsammlung „gesund to go“. Hier findest du 30 tolle Rezepte, die allesamt für die Arbeit geeignet sind. Vom zuckerfreien Frühstück bis hin zu gesunden Snacks.

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Das was das Feedback zu diesen Abend:
„Hallo liebe Sandra, der Kochabend hat mir sehr gut gefallen. Gemeinsam macht es viel mehr Spaß, neue Rezepte und Ideen auszuprobieren. Ich freue mich schon auf einen Kochabend mit dir zur Weihnachtszeit. Bis dahin sei lieb gegrüßt und bleib gesund“

„Liebe Sandra, unser Kochabend zum Thema ” Raus aus der Zuckersucht”  hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe direkt am folgenden Wochenende das Rezept mit den Energieballs zu Hause nachgemacht. Meiner Familie hat es auch sehr geschmeckt und man schlemmt ohne schlechtes Gewissen. Auch das gemeinsame Kochen und das anschließende Essen hat mir wirklich gut gefallen. Vielen Dank für den schönen Abend und deine tolle Präsentation!“

„Danke für deine Nachricht und die weiteren Rezepte. Ich werde einiges davon mal ausprobieren. Das Apfelmus habe ich schon mehrmals nachgekocht. Alle waren begeistert. Die Pancakes gab es auch schon ein paar Mal. Vielen Dank für den Abend. Für “Detox” bin ich angemeldet, und ich freue mich auf dein Journal und bin gespannt, wann es ankommt. Danke für die tollen Rezepte und die individuelle Beratung. Ich bin begeistert von diesem ganzheitlichen Konzept. Wer nachhaltig etwas verändern will, ist bei dir gut aufgehoben.“